17 11 2011
Seit dem letzten Streckenreport sind wir natürlich ein deutliches Stück weitergekommen. Von Greymouth ging es an der Küste entlang (die schneebedeckten Berge links, das Meer rechts) über die Zwischenstationen Hokitika und Hari Hari zum Franz-Josef-Glacier (wie immer könnt ihr euch das anschauen, wenn ihr in unsere Kartenroute auf NZ hinein zoomt). Zum Thema Wind lassen wir uns jetzt noch nicht aus; das behandeln wir in einem späteren Eintrag. Was jedoch zu sagen bleibt: das sehr unbeständige und schnell wechselnde Wetter der Westküste ist uns äußerst gut gesonnen. Der stundenlange Sturzregen setzte bislang immer erst dann ein, wenn wir bereits am Nachmittag wieder in der nächsten Unterkunft angekommen sind. In der Regel hat die starke Frühlingssonne aber die Sache im Griff, was das Radfahren zu einem echten Erlebnis macht. Mittlerweile treffen wir auch verstärkt andere Radfahrer.
Gestern brachte eine Kurzetappe weiter zum Fox Glacier (24km), dafür allerdings 540 Höhenmeter hoch und genau das gleiche auch wieder runter. Jeder Schweizer mit etwas Vertrauen in seine Fähigkeiten hätte sofort einen Tunnel gebaut! Nicht so hier – dafür müsstet ihr mal unsere Waden sehen 🙂 Mittlerweile stehen wir wenige Km vor der 1000km-Marke, die wir morgen knacken werden.
Im Folgenden noch ein paar besonders schöne Formen Neuseeländischen Straßenbaus, damit ihr auch versteht, welchem Training wir uns hier aussetzen:


Morgen werden wir uns auf den Weg nach Queenstown machen, was ca. 4 Tage dauert und schließlich von der Küste in die Berge führt. Dort stellen wir die Räder ab und nutzen das bisherige Training für längere, mehrtägige Tracking-Touren in den dortigen Bergen bzw. Fiordlands.

Sollen wir den Text liefern oder wie ist das zu verstehen? ;o)
OKeeee:
Ja un dann links eröm, rächs eröm, över Hüvvel, Berg zum Givvel
links eröm, rächs eröm… 🙂
Das sind ja Radwege fast wie im Rheinland! Kaum Hügel und fast immer geradeaus.